Am Weg zur Transalpina

Die Straße des Königs und die Könige und Königinnen der Gatsch-Straßen – so könnte man es auf den Punkt bringen.

Freitag pünktlich um 09:00 wurden wieder die Maschinen gestartet und bei der einzigen Tankstelle in Voineasa aufgetankt. Und dann rollten rund 1200 PS in Richtung Transalpina. Die Hardcore-Offroadler und Youngsters jagten mit Mihai quasi den Steilhang rauf und wurden mit prächtiger Fernsicht belohnt. Die Middle-Ager zogen den besonders schönen kurvigen Aufstieg am Asphalt vor. Dafür gab es nur mäßige Sichtverhältnisse zur Belohnung. Unterwegs mussten beide Gruppen einen Reifen flicken, das gehört eben zu solchen Touren auch dazu. Treffpunkt war die Hütte an der Passhöhe bei 2145 m. Die Temperaturen näherten sich zwischenzeitlich dem 0 Punkt und siehe da, plötzlich rieselten die ersten Schneeflocken. Schnell war der Parkplatz mit einer weißen Schicht überzogen, höchste Zeit aufzubrechen, denn auf Schneefahrbahn mit dem Motorrad zu fahren ist kein Spass. Auch auf den Displays der Maschinen blinkten die Schneeflockerl wie wild bei realen -2 Grad (gefühlt -10Grad).

Die Hühnersuppe und Palatschinken in der urigen Hütte im Tal unten waren genau das Richtige. Irgendwie waren alle ein bisschen ausgefroren. Aufgewärmt und gestärkt konnte es gleich weiter gehen. Offraod für alle – nicht schwer, ein bisschen Schotter, schöne Straße, so Mihai. Ich glaube vom Gatsch hat er vorsorglich nichts gesagt.

Spaß hat es letztendlich allen gemacht, die dabei waren. So mancher war sogar stolz, dass die Maschine endlich mal so richtig dreckig ist.

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Ami & Pi

Ami + Pi reisen gemeinsam mit einer BMW GS 1200 Adventure seit 2013. Auch mit 66+ ist noch lange nicht Schluss.

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