Die Meteora-Katze

Und gleich mit Kirschen ging es weiter in Metamorfosi. Der Hausherr tischte uns zum Frühstück schon die typische Löffelsüßigkeit auf. Dabei handelt es sich um die besten dunklen griechischen Kirschen, die in mega viel Zuckersirup eingelegt sind. Als Geste der Gastfreundschaft gibt man den Ankömmlingen ganz wenig (den mehr kann man davon eh nicht essen) von dieser süßen Kirschspeise. Nicht nur mit pickigen Kirschen im Bauch, machten wir uns auf den Weg. Zuerst in Richtung Edessa, dann weiter nach Deskati, um letztendlich in Meteora in Tasos House Station zu machen.

Das Appartment hier zu nehmen war eine grandiose Idee, denn der Ausblick von der Terrasse war gigantisch – direkt auf die Meteorafelsen und das St. Stefans Kloster.

Für die komplette Besichtigungsrunde hatten wir uns für einen touristischen Ausflug mit dem Kleinbus und Guide entscheiden. Das war auch gut so, denn trotz Vorsaison schleppten bereits die Reisebusse die Menschenmassen von Kloster zu Kloster. Jährlich kommen 2,5 Mio Touristen nach Meteora. Also wenn möglich nicht in der Hauptsaison hinfahren, war jetzt schon ein Gedränge bei den Stiegen, die man zu jedem Kloster rauf klettern musste. Von den ehemals 24 Klöstern sind nur noch sechs in Betrieb. In zwei davon wohnt jeweils nur ein Mönch. Die Gründung des größten Klosterkomplexes Metamorphosi – Megalo Meteora (Meteora heißt der Schwebende) geht auf das 11. Jh. zurück. Die Mönche von Athos mussten von den Türken fliehen und ließen sich hier auf den Felsen nieder. Von der Bevölkerung wurden die Mönche sehr verehrt, denn man glaubte, dass sie da auf den Felsen schon näher bei Gott wären.  Das UNESCO-Weltkulturerbe Meteora ist wirklich einzigartig.

Nach sovielen Stiegen gönnten wir uns ein Fisch-Spa und griechischen Wein.

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Ami + Pi reisen gemeinsam mit einer BMW GS 1200 Adventure seit 2013. Auch mit 66+ ist noch lange nicht Schluss.

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