Da ich nicht wusste, ob Bier und sonstige alkoholische Getränke in Norwegen, später auch in Finland und Schweden, leistbar sind, habe ich gezögert die überaus beliebte Seite „Bier des Tages“ wieder in Angriff zu nehmen. Jetzt ist es so weit, nachdem wir den Trick, wie man hier überhaupt an Bier heran kommt, gecheckt haben, gehts‘ los. Das „neueste“ Bier findet ihr immer ganz oben im Beitrag. Der Bierkonsum wird bis zu unserer Heimkehr verfolgt. So lange die Motorradhose passt und der Bauch nicht zu weit raus steht ist alles genehmigt.

Wir hatten ein sehr schönes Familienappartement mit viel Platz und Waschmaschine, aber ohne Bettwäsche und Handtücher (wären €19,00 pro Person zzgl. 120€ für Reinigung). Das Geld wird lieber in Bier investiert. Es ist eine absolute Wander- und Schifahrer-gegend. Der Lift ist in Sichtweite. Aber jetzt mal Prost mit einem Eisbärenbier nach dem winterlichen Ausflug in die Berge. 20.6.26

Vorräte angelegt im Supermarkt beim Campingplatz nahe Ransverk. Da gibt es natürlich alles, inklusive Sauna geräuchertem köstlichem Rentierschinken. Was auch immer sich hinter Sauna geräuchert verbirgt?
Vorräte für 18./19./20.6.26

Luxus pur! Diesmal leisteten wir uns wirklich was. Erstens das schicke Hotel Utsiken, ein Haus mit Flair und Stil. Und zwei Stiefelbieren, pro Halbe Hansa vom Fass €14,90 und ich gönnte mir einen im Aperol-Spritz um sage und schreibe €19,80. Diese Getränke wurden mit Andacht getrunken. Ich hab sogar die Orange gegessen. 17.6.26

Eigentlich dachten wir, dass wir in einem Hotel wohnen, aber es stellte sich heraus, dass wir eine ganz schicke Hütte direkt am Wasser gemietet hatten. Super cool, denn der Spar-Markt war gleich 100m entfernt. Die Drinks waren erschwinglich und wir waren happy! 16.6.26

Die nächste Hürde lauerte. In Brekke am Weg zum Campingplatz Botnen, wussten wir, dass es einen Supermarkt gibt. Aha, ganz modern, ohne Personal. Zutritt nur mit Bankomat- oder Kreditkarte. Soweit so gut. Bierchen im Körbchen, alles gescannt. Eine Stimme aus dem Lautsprecher, der Einkauf muss freigeben werden, da auf Bier eine Alterskontrolle erforderlich ist. Hat geklappt! Der Bock-Chef ist alt genug, um sich ein Bier kaufen zu dürfen. Kviterring (Rechnung) nicht vergessen, denn die braucht man für den Scanner beim Ausgang. Hansa Bier am Meer schmeckte besonders gut. 15.6.26

Den Supermarkt in Bergen haben wir auch noch rechtzeitig aufgesucht, somit war der Bierkonsum für die zwei Tage gesichert. Ausserdem bekamen wir von den Gastgebern eine gute Flasche Italienischen Rotwein geschenkt. Sehr cool! Wein gibt es nämlich hier nicht im Supermarkt, dafür muss man in ein eigenes Geschäft. Bisher haben wir noch keine Vinothek gesehen. Dafür braucht man wahrscheinlich auch Insiderwissen. 13./14.6.26

Dann war wieder Bierpause. Im Hotel in Sirdal hätte eine kleine Flasche 0,33l/11,90€. Keine Option! 11.6.
In Sauda leisteten wir uns zwei Apfelsäfte gespritzt im Hotel, da stand wenigstens Apfelmost drauf. Wobei Most nicht gleich Most ist, wie wir wissen. 🙂 12.6.26

… und gleich am nächsten Tag gab es noch eine Dose Bier – Fydenlund. Das hat geschmeckt. 10.6.26

Erstes Norwegisches Bier in Stavanger!! Nachdem wir die Bier-Kaufstrategie halbwegs durchschaut hatten, eilten wir noch schnell vor 20:00 Uhr in den nächsten Supermarkt. Yeah! Geschafft, das erste Norwegische Bier – Hansa. Das hat natrülich super geschmeckt.
9.6.26

Ankegommen in Oslo/Norwegen gab es erste Anlaufschwierigkeiten an Bier ran zu kommen. Der Supermarkt hatte zwar Samstag und Sonntag offen, aber am Samstag wurde nach 18:00 kein Bier mehr verkauft und am Sonntag gar kein Bier. 5./6.6. Weiter ging es in Kristiansand, im Take away Shop kein Bier. Im Supermakt wochentags nach 20:00 kein Bier. Wir waren zu spät unterwegs. Die Bierdose, die schon im Einkaufskörbchen war, mussten wir an der Kassa zurück geben :-(. 8.6.26
So blieb nur die Wasserflasche!

In Dänemark hatten wir einen Over-Night-Stopp in Aalborg. In einem Pub, da gabs alles, was man sich nur vorstellen konnte an Spirituosen und eine große Auswahl an Bieren vom Zapfhahn. Thisted Bryghus, sehr süffig, daher wurde gleich auf Vorrad getrunken – 2 Halbe. Prost!!
5.6.26

Abfahrt in Innsbruck, da gab es nur eine Flasche Stiegl Bier am Bahnsteig nachdem der Bock verladen war. Geht ja gar nicht anders „dont drink and drive“. Und dann ab in den Nachtzug nach Hamburg.
4.6.26
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