Nach den eher dünn besiedelten Gegenden in Nord- und Mittelschweden, war es ganz ungewohnt in das quirlige Stadtleben Stockholms einzutauchen. Die Besichtigungsmöglichkeiten sind unerschöpflich. Wir mussten uns für die paar Tage einen richtigen Plan zurecht legen. Was nämlich nicht zu unterschätzen ist, sind die Distanzen. Die Museumslandschaft ist so vielfältig, dass für jeden was dabei ist. Wir haben unsere Auswahl getroffen. Nachfolgend könnt ihr euch einen ersten Gusto holen, um selber Mal nach Stockholm zu kommen. Versprochen, es lohnt sich.
Ein Muss-Termin ist die tägliche Wachablöse bei Königlichen Palast. Echt ein Spektakel.




Das Nobelmuseum. Ich hatte das ganz anders und spannender in Erinnerung. Mein erster Besuch lag auch schon über 20 Jahre zurück. Vielleicht hätten wir uns einer Führung anschliessen sollen? Egal. Die Geschichte, wie es zum Nobelpreis kam und wie die Zeremonie abläuft fand ich trotzdem interessant.
Mein persönlicher Geheimtipp ist die Thielsaka Galerie am südöstlichen Zipfel der Insel Djurgarden. Hier findet man die größte Edvad Munch Sammlung ausserhalb von Norwegen, die bedeutendsten schwedischen Vertreter der Malerei des beginnenden 20. Jahrhunderts, etliche französische Impressionisten, eine erlesene Skulpturensammlung mit Werken Rodins und natürlich Werke von Carl Larsson, der ein Freund der Thiels war. Hier hängt das Originalbild von Karin, das wir schon in Sundborn als Facsimile gesehen hatten.

























Zwei weitere Pflichttermine waren das Vasamuseum und das Skansen Freilichtmuseum. Endlich gab es die Gelegenheit echte Elche vor die Linse zu bekommen.











Um die Wartezeit auf den Bus zu verkürzen, schauten wir beim Stadhuset (Rathaus, wo das Nobelpreis-Dinner stattfindet) noch schnell vorbei.



Das Artipelag Museum lag etwas ausserhalb bei den Schären. Das Museum organisiert einen eignen Zubringerbus. Das war praktisch, denn sonst würde man über eine Stunde öffentlich dort hinfahren. Man könnte auch mit dem Boot anreisen, das fuhr aber leider am Montag nicht. Gleich drei Highlights gab dort. Oder eigentlich vier, denn das Museumsgebäude alleine ist sehenswert und einladend. Aber vorab noch eine Stärkung.


Ausstellung 1: Fredrik Wretman / It’s all in. you IC3D2.







Ausstellung 2: Mucha – Beyond Art Nouveau, ein immersives eintauchen in die Kunstwelt von Alphonse Mucha. Das war echt ein Erlebnis. Wir haben die Projektionen gleich zweimal angeschaut. Eigentlich hätte ich ein Video machen sollen und hier rein stellen. Hab leider keines gemacht, sorry!






Ausstellung 3: Der Skulpturenpark im Gelände auf der Insel (zu bemerken, das Solar Egg ist eine Sauna und war seit 2017 schon an verschiedenen Orten).




Was darf bei einer Stadt am Wasser – noch dazu, wenn sie Venedig des Nordens heisst – nicht fehlen? Richtig! Eine Bootsfahrt und die haben wir klarerweise auch noch gemacht.



Das waren jetzt nur Mal drei Tage Stockholm und es gäbe noch soooo viel zu sehen.


Mit dem heimatlosen Fuchs verabschieden wir uns aus Stockholm und reisen mit dem Bock weiter in Richtung Malmö.
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